Harmonielehre > Moll

Moll (von lat. mollis = weich)  engl.minor
Neben > Dur das zweite Tongeschlecht. Im Deutschen immer mit kleinen Buchstaben geschrieben z.B. e-moll, abgekürzt bei Akkorden dagegen Em. Im angloamerikanischen  mit einem „m“ für minor : z.b. E m  

Kennzeichen im Vergleich zu den Dur-Intervallen ist die charakteristische kleine Terz. Also die Anzahl der Halbtonschritte (Bünde) zwischen Grundton und 3. Tonstufe. In c-moll beispielsweise c – eb.

Es gibt 3 Formen der Moll-Tonleiter, die alle das charakteristische Intervall der kleinen Terz (b3) enthalten.

Zusätzlich bei > natürlich Moll:  fehlender Leitton (7. Stufe)
> harmonisch Moll:  hinzufügen des künstlichen Leittons durch           Erhöhung der 7. Stufe um einen Halbton
> melodisch Moll: zusätzlich erhöhte 6. Tonstufe um einen Halbton; in der
Abwärtsbewegung dagegen wie die natürliche Molltonleiter gespielt.